#London – Sprachreise 2017

Jiri’s Sprachreise nach London

Diesen tollen Clip hat Jiri Kucera von seiner Sprachreise nach London in diesem Sommer zusammen geschnitten. Super, wie viel Spaß ihr in England hattet!

Wenn ihr auch Bilder, Clips, Videos, Gifs oder Stories von eurer Sprachreise mitgebracht habt, freuen wir uns natürlich immer riesig, wenn ihr sie uns zeigt und uns an dem ganzen Spaß, den ihr auf der Reise hattet, teilhaben lasst. Setzt euch einfach kurz mit uns auf Facebook, Instagram, über unsere Homepage oder per Mail in Verbindung.

Wenn ihr im nächsten Jahr auch eine Sprachreise plant, dann holt euch doch jetzt schon unseren brandneuen Katalog kostenfrei zu euch nach Hause!

Hier geht’s lang –>

Interview mit team! – Auslandsaufenthalte für Schüler

Wenn du einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt planst, dann stellst du dir vor deiner Abreise automatisch sehr viele Fragen: „Was nehme ich mit und was lasse ich dann doch besser zu Hause? Wie wird wohl die Zeit an der High School werden? Wird es schwer für mich werden, Anschluss und neue Freunde zu finden?“ 

Schülerin Flughafen Auslandsaufenthalt

10.000 Fragen bevor dein Auslandsjahr startet

Diese und noch unzählige weitere Sorgen, Befürchtungen und Ängste sind recht normal – zumindest hier können wir dich schon einmal beruhigen. Und nur die wenigsten unserer High School Teilnehmer geben an, kaum aufgeregt oder nervös zu sein. Zugegeben, das gibt es natürlich auch. Der Großteil unserer Schüler schafft es aber nicht, komplett cool zu bleiben – müssen sie aber auch gar nicht!

Wichtig ist, von Anfang an einen Partner und eine Organisation an deiner Seite zu wissen, an den oder die du dich jederzeit wenden kannst. So bekommst du schon sehr früh vor deiner Abreise ein gutes Gefühl und kannst deinem großen Abenteuer sehr viel entspannter entgegenblicken. In einem Interview des Schüleraustausch-Portals wurden uns nun ziemlich genau Fragen zu diesem Thema gestellt. Worauf du vor deinem Auslandsjahr achten solltest, ist natürlich nicht mit einem Satz oder in ein paar Zeilen erklärt. Und jeder von euch wird vor Ort andere Erfahrungen machen und vor ganz eigenen Problemen stehen, die es zu lösen gilt. Doch damit sind wir gedanklich längst am Zielort angekommen. Was passiert denn kurz vor der Abreise und an den ersten Tagen während deines High School Jahres in den USA oder beispielsweise Australien?

Auslandsaufenthalt Schüler USA Kanada Schule Interview des Schüleraustausch-Portals

Das Schüleraustuasch-Portal konfrontierte uns nunzusammen mit dem Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Völkerverständigung, Dr. Michael Eckstein, genau zu diesem Thema. Um dir eine große Entscheidungshilfe zu geben und um das team! High School Programm 2018 vorzustellen, informieren wir dich hier über Neues und Besonderes, unsere Programme in den USA, Kanada, Neuseeland, Australien oder England und erklären euch, was uns seit über 25 Jahren auszeichnet.

Vor allem der Spaß, die neuen Erfahrungen und der kulturelle Austausch stehen während deiner Zeit im Ausland im Vordergrund. Aber ließ doch gerne selbst: Das komplette Interview findest du hier: 

Gute Schüleraustausch Organisationen finden – Interview mit team! Sprachen & Reisen

 

Madeleines Highschool Jahr in sunny California

Ja, mein Traum, ein Auslandsjahr an der Westküste der USA zu verbringen, war in Erfüllung gegangen. Wie aufgeregt ich doch war, als ich nach sehr langem Warten eines Morgens dann den erlösenden Anruf bekam: „Wir haben eine Familie für dich in Kalifornien gefunden.“ 

Mein Auslandsjahr in den USA – Das Abenteuer beginnt

Mein Abenteuer begann dann schon kurze Zeit später. Durch das Vorbereitungsseminar in Hamburg wusste ich bereits, dass viele Höhen und Tiefen auf mich zukommen könnten. Dass es damit aber gleich am Flughafen losgeht, hätte dann doch nicht gedacht. Mein Flug nach Frankfurt wurde gestrichen. Jedoch kam ich mit einem Ersatzflieger noch rechtzeitig an. Die anderen Austauschschüler von team! und ich haben uns in Frankfurt getroffen, um dann gemeinsam nach New York City zu fliegen.Highschool Aufenthalt USA Freiheitsstatue

Dort hatten wir unsere Einführungswoche. Wow, dieser einwöchige Trip an der Ostküste hat mir super gefallen. Neben New York habe ich dann auch Washington und Philadelphia kennengelernt. Nach fünf Tagen ging es dann endlich weiter nach Kalifornien. Ich war so aufgeregt, dass ich sogar mit meinen Flugnachbarn neben mir über alles gesprochen habe. In dem Moment war alles perfekt, bis ich ankam…

Da gab es dann meinen ersten Tiefpunkt. Meine Gastfamilie hat mich leider nicht abgeholt, sondern mein Area-Rap. Sie hat mir dann erzählt, dass ich meinen Auslandsaufenthalt leider nicht bei dieser Familie verbringen kann. Eine Woche habe ich dann bei ihr verbracht, bis eine neue Familie gefunden wurde. Ich habe mich sehr gefreut, war jedoch sehr unsicher, was nun auf mich zukommt. Bei dieser Familie habe ich dann zwei Monate lang gewohnt, habe mich aber leider nie so richtig wohl gefühlt. Das Wichtige ist, zu reden und zu sagen, was man fühlt. Das habe ich in diesem Jahr gelernt. Es kam wieder zu einem Familienwechsel. Dort habe ich mich so richtig eingelebt und wohlgefühlt. Meine dritte Gastfamilie war wundervoll. Also niemals aufgeben! Auch wenn man vielleicht schon am Verzweifeln und Aufgeben ist, sollte man immer nach vorne schauen. Ich habe es geschafft und habe mich in Kalifornien verliebt.

Heimweh gab’s natürlich auch

An meinem sechzehnten Geburtstag wurde ich mit einem schönen Geburtstagstisch und einem Kuchen überrascht. Ich habe gefühlt die gesamte Westküste durch meine Gastfamilie kennenlernen dürfen. Zum Beispiel San Francisco, Santa Cruz, San Diego und Vieles mehr. Ich habe übrigens eine Stunde von San Francisco entfernt in San José gelebt. Da kann es im Winter auch sehr kalt werden. Schnee gab es aber nicht. Nur in den Bergen, wo wir öfters mal Ski gefahren sind. Zu Weihnachten sind wir dann nach Arizona gefahren. Typisch und wie im Film: Nur Wüste um einen herum. Dort gab es die Tradition, morgens um 6 Uhr in einen kalten Pool zu springen. Ja, auch ich hatte öfters Heimweh.

Auslandsaufenthalt Schüler USA Kalifornien

An Weihnachten hatte ich dann meinen Tiefpunkt. Was so meine Familie in Deutschland gerade macht? Aber mein Heimweh ging auch wieder schnell vorbei. Ich habe eine so tolle Gastschwester an meiner Seite gehabt, da habe ich alle meine Sorgen vergessen. Neu war für mich, die Geschenke erst am 25. Dezember auszupacken. Silvester war auch etwas anders als erwartet. Es gab kein Feuerwerk und so gefeiert, wie hier in Deutschland, wurde es nicht. Aber ich war immer offen für Neues.

Über das Leben an der Highschool in den USA

Abschlussfeier an der High SchoolMeine Highschool dort hat mir auch super gefallen. Ganz anders als zu Hause. Ich habe Forensics und Drama als Schulfach belegt. Meine zwei absoluten Lieblingsfächer, die ich zu Hause nicht belegen kann. Ich war sehr aufgeregt, denn ich hatte das Glück, dass die Mitschüler so neugierig waren und von allein auf mich zukamen. So habe ich viele neue Leute kennengelernt. Freundschaften, mit denen ich heute immer noch Kontakt habe.

Im März habe ich dann noch einen Trip mit anderen Gastschülern nach Florida gemacht. So oft bin ich noch nie in einem Jahr geflogen. Wir waren in Orlando. Und durch die internationalen Teilnehmer in der Gruppe habe ich jetzt Freundschaften aus aller Welt.

Im April sind wir dann auch zum Prom gegangen. Das war wie im Film High School Musical. Erst hübsch gemacht, Fotos geschossen und dann gemeinsam zum Ball gefahren. A night to remember!

Mein Auslandsjahr ging leider viel zu schnell vorbei. Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Tränen gehören nun mal dazu.

Viel zu schnell vorüber! Auslandsjahr USA Disney Wolrd

Etwas Besonderes, was ich in diesem Jahr gelernt habe, ist es, auf mich selbst zu hören und offen für alles zu sein. Es ist so viel passiert. Ich bin viel stärker und selbstbewusster geworden. Was so ein Jahr mit einem anstellen kann, ist Wahnsinn. Im positiven Sinne natürlich. Diese Erfahrungen – seien es Höhen oder Tiefen – werden immer ein Teil von mir sein. Und darauf kann ich stolz sein. Do it!

1000 mal Danke an Madeleine für die Einsendung der tollen Bilder, Texte und Erfahrungen zu ihrem Auslandsjahr in den USA 

Wenn auch du mit uns unterwegs warst und spannende Geschichten zu erzählen hast, dann melde dich doch gerne bei uns: info@team-sprachreisen.de